Aktuelles
von Politik und Gesellschaft
- aus und um Wandlitz -
Geneigter Leser,
anbei ausgewählte Beiträge.
Hinweis:
Inhaltsanpassungen durch die Redaktion möglich.
Siehe Impressum und Datenschutzerklärung.
24.01.2026 - Gedenkveranstaltung für Boris Pfeiffer in Wandlitz
Über 160 Menschen aus Brandenburg und Berlin ehrten am vergangenen Samstag - 24. Januar 2026 - den Musiker und Friedenskämpfer Boris Pfeiffer aus Stolzenhagen. Der engagierte Gegner der hoch umstrittenen „Corona-Politik“ war am 24. Februar 2022 im Rahmen eines Polizeieinsatz gestorben.
Mit mehr als 200 engagierten Bürgern war er auf die Straße gegangen, um gegen die völlig überzogenen Grundrechtseingriffe friedlich zu protestieren. Die friedlichen „Spaziergänger“ wurden eingekesselt und der eisigen Kälte ausgesetzt, mußten ihre Personalien hergeben. Damals erlebten die Betroffenen diesen Polizeieinsatz als völlig überzogen, unverhältnismäßig, unangemessen, demütigend und sinnlos.
Nach über 3 km Fußmarsch auf dem Gehweg waren sie 200 m vor den Rathaus, wo sie sich aufgelöst hätten und nach Hause gegangen wären. Dieser Polizeieinsatz hat viele eingeschüchtert und an der weiteren Teilnahme an den „Montagsspaziergängen“ in Wandlitz aus Angst gehindert.
Mit ihrer Kundgebung am Strandbad, einer Stand-Demo vor dem Rathaus und einem Gedenkmarsch vom Strandbad in Wandlitz entlang der B 100 bis zum Kreisverkehr Süd wurde die Erinnerung an Boris Pfeiffer lebendig.
In Redebeiträgen und mit Transparenten wurde noch einmal gegen unangemessene Polizeigewalt protestiert und an den 24. Januar 2022 erinnert, damit sich so etwas niemals wiederhole
.
Die Versammlung wurde darüber hinaus eine eindrucksvolle Demonstration für den Frieden und gegen Kriegstreiberei. Die Teilnehmer riefen zur Achtung der Menschenwürde und der Grundrechte sowie zur Verteidigung von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf.
Sie brachten ihre Solidarität mit allen aufrechten Demokraten zum Ausdruck, die friedlich gegen Willkür und Missachtung der Grundrechte aufstanden und weiter aufstehen.
Zentrale Forderung der Versammlungsteilnehmer: „Corona-Unrecht aufarbeiten“.
An der Abzweigung der Straße Langer Grund / B 100, an der Boris Pfeiffer verstarb, legten seine Witwe Helene und viele andere Demonstranten Blumen nieder und zündeten Kerzen an. Lichter des Gedenkens und der Mahnung für den Frieden in der Dunkelheit…
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von dem Sänger und Gitarristen Estéban Cortez, Trommlern, den „Friedenshexen“ und einem Solo-Trompeter.
Boris Pfeiffer, Vater zweier erwachsener Söhne, gehörte zu den ersten, die Impfpflicht und die zweifelhaften Maßnahmen der selbsternannten „Corona-Experten“ von Regierung, RKI und bei Behörden, auch in Wandlitz, strikt ablehnten und die Spaltung der Gesellschaft verhindern wollten. Er bezahlte sein Engagement für eine Politik des Friedens und des Miteinanders mit seinem Leben.
Teilnehmer des Demonstrationszuges sprachen sich dafür aus, diesen Tag zum zentralen Gedenktag für alle Menschen in Deutschland zu machen, die unter den Corona-Maßnahmen gelitten haben und noch leiden bzw. an den Impffolgen verstorben sind. Dieser Tag soll zugleich an die Wahrung des Friedens ermahnen.

